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	<description>12.-14. Januar 2009</description>
	<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 11:35:49 +0000</pubDate>
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		<title>Die mediale* - Ein Erfolg?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 21:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann Kurpiela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[mediale*]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir ziehen ein Fazit zusammen mit Claudius Coenen, einem langjährigen Begleiter der mediale*. Wie gut war sie wirklich? Hat der Ortswechsel ihr gut getan? Und was sind noch Punkte, die Überarbeitung benötigen?

Was die Besucher denken, können wir aus der Besucherumfrage herauslesen. Interessante Projekte, begeistertes Publikum, aber auch stolze Eltern alleine im Kinosaal sitzend und umherirrende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/medialeherz.bmp"><img class="alignleft size-medium wp-image-985" title="medialeherz" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/medialeherz.bmp" alt="" /></a>Wir ziehen ein Fazit zusammen mit Claudius Coenen, einem langjährigen Begleiter der <strong>mediale*</strong>. Wie gut war sie wirklich? Hat der Ortswechsel ihr gut getan? Und was sind noch Punkte, die Überarbeitung benötigen?</p>
<p><span id="more-984"></span></p>
<p>Was die Besucher denken, können wir aus der <a href="http://www.mediale.org/index.php/2009/01/15/besucher-feedback-endergebnis/" target="_blank">Besucherumfrage</a> herauslesen. Interessante Projekte, begeistertes Publikum, aber auch stolze Eltern alleine im Kinosaal sitzend und umherirrende Besucher auf der Suche nach den Veranstaltungsorten waren auf der <strong>mediale*</strong> zu finden.</p>
<p>Auch für uns Berichterstatter gab es einige Hindernisse, die überwunden werden mussten: Seien es fehlende Programmbeschreibungen, unbekannte Veranstaltungsorte oder die schwächelnde Internetverbindung. Claudius Coenen, ein Diplomand des Studiengangs Media System Design, erklärt uns, wieso die <strong>mediale*</strong> trotzdem ein voller Erfolg war.</p>
<h4><strong>Was sagst du zu den eher wenigen Besuchern? Woran lag es?</strong></h4>
<p>Eigentlich fand die <strong>mediale*</strong> dieses Jahr im idealen Rahmen statt. Doch es kam weniger Laufkundschaft als erwartet. Das kann auch an den kleinen PR-Maßnahmen liegen. So kam die Außenbeschilderung erst am zweiten Tag der Ausstellung und in der Stadt selbst waren auch keine Plakate zu sehen. Doch ehrlich: Für eine von Studenten organisierte Veranstaltung lief es diese Jahr so gut wie nie. Ich finde die <strong>mediale*</strong> ist rundum gelungen, auch wenn es hier und da Probleme gibt. Aber das gehört bei Studentenprojekten dazu. Schließlich ändert sich die Besetzung jedes Jahr. Mal ist die Ausstellung nicht so toll, dieses Jahr war die PR etwas mau. Doch meiner Meinung nach wird die <strong>mediale*</strong> von Jahr zu Jahr besser.</p>
<p>Man kann allgemein sagen dass es versteckte Perlen gibt, die den Fachbereich Media deutlich aufwerten könnten, wenn nur mehr davon wüssten. Seien es die Filmintros, die exklusiv für die <strong>mediale* </strong>erstellt wurden, und die sehr gut gearbeitet sind, oder die hervorragende Technikausstattung – wenn diese auf der Vorstellungsseite erwähnt werden würde - ein weiteres großes Argument für ein Studium an der Hochschule Darmstadt wäre.</p>
<h4><strong>Was sagst du zum neuen Veranstaltungsort - der Centralstation in Darmstadt? Ein gelungener Ortswechsel?</strong></h4>
<p>Ich war zuerst gegen die Verlegung der <strong>mediale*</strong> von Dieburg hierher. Ich mag den Campus in Dieburg und bin auch dafür, dass die Projekte dort präsentiert werden, wo sie entstanden sind – damit auch der Campus Dieburg etwas bekannter wird. Doch jetzt halte ich die Präsentation in der Centralstation für sehr gelungen.</p>
<h4><strong>Auf dieser mediale* lag der Schwerpunkt mehr bei der Software und den Games…</strong></h4>
<p>Ja, das hat sich jetzt gewandelt, dadurch, dass wir direkt in den Empfangshallen der Centralstation vertreten sind. Die Filme laufen hingegen abgelegen im obersten Geschoss und dürfen nur gegen einem Entgelt von fünf Euro betreten werden. Ich finde es ungerecht, dass Filme immer noch anders behandelt werden als System Design. Früher standen die Filme ganz im Mittelpunkt, unter anderem auch weil Professor Burnhauser, als Förderer der Media Production, Gründer und Leiter der <strong>mediale*</strong> war. Das hat alle andere eher in den Hintergrund gestellt. Es gab schon immer Reibereien zwischen den Studiengängen Media Production und Media System Design. Es wird zu wenig beachtet, dass die Filme einfach nur eingereicht, oder minimal umgeschnitten werden für die <strong>mediale*</strong>, die System Designer  jedoch ihren Stand und die Technik aufbauen müssen und dann rund um die Uhr am Stand stehen und sich den Mund fusselig reden.</p>
<h4><strong>Was fehlt deiner Meinung nach noch zur perfekten mediale*?</strong></h4>
<p>Ich wünsche mir mehr kleinere Projekte, gerade von jüngeren Semestern. Die trauen sich meist nicht oder halten ihr Projekt für zu klein. Dabei machen sie doch ansehliche Sachen. Man hätte beispielsweise einfach drei Konsolen mehr aufstellen können. Dort kann man simpel die Sachen mal durchspielen, ohne dass das groß betreut werden müsste. Schließlich besitzt der Studiengang fünf Konsolen, auf der <strong>mediale*</strong> waren zwei.</p>
<p>Und eine gleichberechtige Vertretung aller Studienbereiche ist auch so ein Punkt. Euer Journalismus-Stand bestand nur aus einem Tischchen und der Studiengang Informations- und Wissensverwaltung war auf der <strong>mediale*</strong> gar nicht vertreten. Gerade zum Kennenlernen der Mitstudenten eignet sich die <strong>mediale*</strong> gut. Was machen die anderen eigentlich? Hier kann man sich die Projekte anschauen und Kontakte knüpfen, was später wiederum hilfreich ist.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die <strong>mediale* </strong>hat ihre Feuerprobe in der Centralstation bestanden. Schade, dass dabei nicht mehr Leute zugeschaut haben. Wenn die nächsten Organisatoren für mehr Aufmerksamkeit auf der Straße sorgen, wird die <strong>mediale*</strong> ihr offensichtlich großes Potenzial noch besser entfalten.</p>
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		<title>Besucher-Feedback. Endergebnis</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rahel Tschiche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[mediale*]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mediale* ist vorbei. Es hat alles gut geklappt und viel Spaß gemacht, aber es gibt natürlich auch immer etwas zu verbessern. Anhand der Auswertung der Umfrage wird deutlich, was beliebt war und was lieber nochmal durchdacht werden sollte.
Warum sind Sie auf der mediale*?
Viele haben die große Bandbreite an Möglichkeiten ausgenutzt: Workshops, Filme, Podiumsdiskussionen, Games, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wwwmediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/woherkommensie.jpg"><img class="size-medium wp-image-965 alignleft" title="Woher kommen Sie?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/woherkommensie-500x163.jpg" alt="" width="243" height="79" /></a>Die <strong>mediale*</strong> ist vorbei. Es hat alles gut geklappt und viel Spaß gemacht, aber es gibt natürlich auch immer etwas zu verbessern. Anhand der Auswertung der Umfrage wird deutlich, was beliebt war und was lieber nochmal durchdacht werden sollte.<span id="more-946"></span></p>
<h4><strong>Warum sind Sie auf der mediale*?</strong></h4>
<p>Viele haben die große Bandbreite an Möglichkeiten ausgenutzt: Workshops, Filme, Podiumsdiskussionen, Games, Sounds. Alles war interessant. Vor allem die interaktiven Projekte sind gut angekommen. Zu sonstigen Gründen zählen unter anderem: Weil mein Sohn/meine Tochter/mein Enkel hier ist oder, weil ich mir einen Überblick über die neuesten Möglichkeiten im Medienbereich verschaffen möchte.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/warumsindsieaufdermediale.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-960" title="Warum sind Sie auf der mediale*?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/warumsindsieaufdermediale.jpg" alt="" width="465" height="278" /></a></p>
<h4><strong>Wie haben Sie von der mediale* erfahren?</strong></h4>
<p>Niemand ist zufällig zur <strong>mediale*</strong> gekommen. Alle Besucher wussten vorher von der Werkschau der Projekte. Die Hochschule war der fleißigste Informant, aber auch die Familien und Freunde wollten sich die mediale* nicht entgehen lassen.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wiehabensievondermedialeerfahren.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-962" title="Wie haben Sie von der mediale* erfahren?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wiehabensievondermedialeerfahren-500x291.jpg" alt="" width="500" height="291" /></a></p>
<h4><strong>An welchen Tagen besuchen Sie die mediale*?</strong></h4>
<p>Die meisten Besucher haben sich montags und dienstags die Ausstellung angeschaut, bei den Workshops mitgemacht oder sind bei der Podiumsdiskussion mit dem Thema „Quick, dirty, unentbehrlich - Videojournalismus im Web“ erschienen. Am Mittwoch waren es dann leider weniger Leute, obwohl es spannende Installationen anzuschauen und auszuprobieren gab. Am Abend hat eine weitere Podiumsdiskussion stattgefunden: „Die neue Medienkompetenz - Aufträge an Politik, Bildung und Wirtschaft“.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/anwelchentagesbesuchensiediemediale.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-955" title="An welchen Tagen besuchen Sie die mediale*?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/anwelchentagesbesuchensiediemediale.jpg" alt="" width="485" height="166" /></a></p>
<h4><strong>Wie viele Veranstaltungen/Projekte schauen Sie sich an?</strong></h4>
<p>Die meisten Besucher waren sehr aktiv und haben sich alle Projekte angeschaut und einige von den vielen verschiedenen Veranstaltungen besucht. Manche waren auch nur da, um sich eine bestimmte Sache anzuschauen. Doch die meisten haben die Möglichkeit genutzt viele Projekte näher zu beäugen.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wievieleveranstaltungenprojekteschauensiesichan.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-964" title="Wie viele Veranstaltungen/Projekte schauen Sie sich an?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wievieleveranstaltungenprojekteschauensiesichan-500x261.jpg" alt="" width="500" height="261" /></a></p>
<h4><strong>Wie oft waren Sie schon auf der Mediale oder Medianight in Dieburg?</strong></h4>
<p>Ein großer Prozentsatz hatte vorher noch nie etwas von der Mediale oder Medianight gehört oder konnte sich in den letzten Jahren nicht aufraffen hinzugehen. Doch viele fanden die Mediale oder Medianight der vergangenen Jahre so gut, dass sie sich die diesjährige auch wieder angeschaut haben.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wieoftwarensieschonaufdermedialeodermedianightindieburg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-963" title="Wie oft waren Sie schon auf der Mediale oder Medianight in Dieburg?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/wieoftwarensieschonaufdermedialeodermedianightindieburg.jpg" alt="" width="491" height="250" /></a></p>
<h4><strong>Kommen Sie im nächsten Jahr wieder?</strong></h4>
<p>Den meisten hat die <strong>mediale*</strong> so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein wollen.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/kommensieimnaechstenjahrwieder.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-959" title="Kommen Sie im nächsten Jahr wieder?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/kommensieimnaechstenjahrwieder.jpg" alt="" width="438" height="121" /></a></p>
<h4><strong>Kennen sie mediale.org?</strong></h4>
<p>Viele sind auf mediale.org gegangen, um sich über das Programm oder über bestimmte Projekte, Workshops und Teilnehmer zu informieren. Das Live-Berichterstattungs-Team war immer vor Ort und es wurde zeitnah über die Ereignisse gebloggt.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/kennensiemedialepunktorg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-958" title="Kennen Sie mediale.org?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/kennensiemedialepunktorg-500x123.jpg" alt="" width="500" height="123" /></a></p>
<h4><strong>Welches Geschlecht haben Sie?</strong></h4>
<p>Die Aussteller und Teilnehmer der <strong>mediale*</strong> waren hauptsächlich männlich. Das Interesse für Medien und Neuheiten scheint bei Männern etwas größer zu sein.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/welchesgeschlechtshabensie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-961" title="Welches Geschlecht haben Sie?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/welchesgeschlechtshabensie.jpg" alt="" width="449" height="117" /></a></p>
<h4><strong>Woher kommen Sie?</strong></h4>
<p>Die meisten Besucher kamen direkt aus Darmstadt, aber viele haben sich auch in Auto, Bus oder Zug gesetzt. Sogar weite Strecken nahmen einige in Kauf.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/woherkommensie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-965" title="Woher kommen Sie?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/woherkommensie-500x163.jpg" alt="" width="500" height="163" /></a></p>
<h4><strong>Wie alt sind Sie?</strong></h4>
<p>Die Besucher der <strong>mediale*</strong> waren hauptsächlich Mitte 20. Nur ganz wenige sehr junge Besucher haben in die Centralstation geschaut. Dafür waren umso mehr Besucher der Generation 40plus anzutreffen. Grund dafür: Viel</span><span style="font-size: small;">e Professoren und Dozenten der Hochschule in diesem Alter waren da und die Eltern und Großeltern der teilnehmenden Studenten statteten der <strong>mediale*</strong> einen Besuch ab.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/alter.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-954" title="Wie alt sind Sie?" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/alter-499x222.jpg" alt="" width="499" height="222" /></a></p>
<h4><strong>Besucher</strong></h4>
<p>Da es eine Werkschau von Studenten war, von der Hochschule Darmstadt organisiert, waren der Großteil der Besucher Studenten. Einige sind auf Grund eines Freundes oder eines Verwandten zur <strong>mediale* </strong>gekommen. Zu sonstigen Besuchern zählen unter anderem Medieninteressierte, Workshopmitarbeiter und Helfer.<br />
<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/besucher.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-957" title="Besucher" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/besucher-500x239.jpg" alt="" width="500" height="239" /></a></p>
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		<title>Medienkompetenz - eine Diskussion</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 01:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann Kurpiela</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[mediale*]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienkompetenz - der richtige Umgang mit Medien. Was für hohe Ideale stecken doch hinter diesem Begriff. Was genau der Einzelne davon erwartet, oder in diesem Fall: die Medienindustrie, Hochschule und Politik sollte in der zweiten Podiumsdiskussion der mediale* geklärt werden.

Nach einer recht langen Theorievorstellung seitens der Moderatorin Anette Leßmöllmann kam die Diskussion gemächlich in Gange. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/podium.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-931" title="Podium" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/podium.jpg" alt="" width="150" height="75" /></a>Medienkompetenz - der richtige Umgang mit Medien. Was für hohe Ideale stecken doch hinter diesem Begriff. Was genau der Einzelne davon erwartet, oder in diesem Fall: die Medienindustrie, Hochschule und Politik sollte in der zweiten Podiumsdiskussion der <strong>mediale*</strong> geklärt werden.</p>
<p><span id="more-920"></span></p>
<p>Nach einer recht langen Theorievorstellung seitens der Moderatorin Anette Leßmöllmann kam die Diskussion gemächlich in Gange. Zwischendurch versuchte sie immer wieder zu provozieren und &#8220;in Wallung&#8221; zu bringen, doch es blieb bei einer reihum Stellungnahme. Einzelne Aussagen vermochten Höhepunkte zu setzen. Aber auch im Negativen: Etwa die &#8220;Implosion der Zeitachse&#8221;, der &#8220;inkrementale Fortschritt&#8221; und &#8220;dieses Internet&#8221;. So lautete auch die häufigste Frage: &#8220;Was heißt das konkret?&#8221;. Ein Problem vieler Podiumsdiskussionen.</p>
<h4><strong>Politik hatte wenig zu sagen</strong></h4>
<p><a href="http://mediale.org/wp-content/uploads/2009/01/podium2.jpg"><img class="size-medium wp-image-932 alignright" title="Sten Hübler und Reiner Schöler" src="http://mediale.org/wp-content/uploads/2009/01/podium2.jpg" alt="" width="361" height="239" /></a>Geladene Gäste waren Björn Sievers, stellv. Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen von FOCUS Online, Tobias Kirchhofer, Geschäftsführer von BlueMars und Mitglied im Gesamtvorstand des BDW - beide als Stellvertreter der Medienindustrie sowie Prof. Bernd Kracke, Präsidiumssprecher der hessischen Film- und Medienakademie, und Prof. Andrea Krajewski, Dekanin des Fachbereichs Media, Hochschule Darmstadt als Stimmen der Hochschulseite. An der Diskussion leider nicht teilnehmen konnte Dr. Thomas Salb, Programmdirektion und Online-Redaktion von arte Deutschland. Ebenfalls verhindert war Bernd Diemer, Game-Artist und Presseleiter der Crytec GmbH. Für ihn sprang Sten Hübler, Lead Level Designer der Crytec GmbH ein. Aus dem Bereich Politik war Reiner Schöler als Head of Division Film and Media des HMWK eingeladen. In der politischen Landesvertretung tätig gewesen, bildete er nur einen halbschweres Gegengewicht zu den Stimmen aus der Wirtschaft.</p>
<h4><strong>Etwas mit Medien</strong></h4>
<p>Gleich zu Beginn stand die Statistik: Jeder vierte Abiturient wolle etwas mit Medien machen. Treffender Kommentar der Moderatorin: &#8220;Irgendwas mit Medien ist nur der Start einer erstaunlichen Reise.&#8221; Erst im Laufe des Studiums kristallisiere sich dann heraus, was &#8220;Medien&#8221; alles sein können. Gerade durch die unvermeidliche Oberflächlichkeit bei einem mehr auf Überblick bedachten Studiengang ist das Engagement des Lernenden wichtig. <strong>Kompetenzen als Eigeninitiative.</strong></p>
<p>Prof. Bernd Kracke setzte sich für &#8220;Spitzenveredelung im Hauptstudium&#8221; ein. Es gäbe 13 unterschiedliche Ausbildungsinstitute in Hessen. Ziel der hessischen Film- und Medienakademie sei es daher, Synergieeffekte für alle durch bewusste Kommunikation über Projekte und Ausbildungsziele der einzelnen Ausbildungsstätten zu schaffen. So sei es auch gelungen, auf der Berlinale ein Screening der besten Kurzfilme unterzubringen. In diesem Fall also: <strong>Medienkompetenz durch mehr Kommunikation zwischen den Hochschulen stärken.</strong></p>
<h4><strong>Onlinejournalismusrealität</strong></h4>
<p><a href="http://mediale.org/wp-content/uploads/2009/01/podium3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-933" title="Björn Sievers und Tobias Kirchhofer" src="http://mediale.org/wp-content/uploads/2009/01/podium3.jpg" alt="" width="361" height="239" /></a>Wie sieht es im Berufsleben aus? Björn Sievers von FOCUS Online sagte, dass besonders die klassischen Tugenden des Journalismus im Onlinebereich fest sitzen müssten. Als ehemaliger Agenturmitarbeiter sieht er die Anforderungen in einer Online-Redaktion als vielschichtiger und daher stressiger. Neben dem Text seien auch Verlinkungen, Bebilderung und Positionierung auf der Website zu organisieren - in der gleichen Zeit. <strong>Erprobte Kompetenzen hier also als Grundlage für jegliche Medienarbeit.</strong></p>
<p>Dem schloss sich Tobias Kirchhofer an. Seiner Meinung nach machen es die Hochschulen mit der breiten Ausbildung richtig. Die eigenen Talente sollten dabei gefunden und eigenverantwortlich vertieft werden. Solche Absolventen passen dann auch gut in sein &#8220;talentorientiertes Management&#8221;. Daran knüpfte sich entsprechende Kritik am Bologna-Prozess, der diese Selbstentdeckung verhindere. <strong>Hier Medienkompetenz als Mischung aus Ausbildung und Eigeninitiative.</strong></p>
<p>Dem hinzu fügte er noch die These der &#8220;native&#8221; und &#8220;immigrants&#8221;: &#8220;native&#8221; seien die nach 1985 Geborenen, die die neuen Medien als Selbstverständlichkeit ansähen - im Gegensatz zu den vor 85ern, die sich dem Digitalen Wandel so gut wie möglich angepasst hätten. Dahinter steckt eine viel größere Idee: <strong>Medien als individuelle Wege begreifen, ein passender Weg für jede Information, ein gleichwertiges System.</strong></p>
<p><strong>Und manchmal heißt Medienkompetenz auch einfach nur, sich nicht den &#8220;Onlinemüll um die Ohren&#8221; fliegen zu lassen</strong>, sondern sich diesen Müll gar nicht erst zu holen, sprich vorher die Qualität einschätzen zu können.</p>
<h4><strong>Und die Moral von der Geschicht?</strong></h4>
<p>Wie passt das jetzt alles zusammen? Diese Frage blieb die Diskussion schuldig, eine Zusammenführung fehlte. Vielleicht war das auch der Grund für die fehlenden &#8220;Wallungen&#8221;. Einig waren sich jedoch alle in einem Punkt: &#8220;Man kann im Medienbereich nichts mehr sein, nur noch werden.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>mediale*Party - live auf 103.4</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 20:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rahel Tschiche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[mediale*]]></category>

		<category><![CDATA[sound]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nicht bei der mediale*-Abschlussparty dabei sein kann, weil er krank ist oder einen badhairday hat, der kann trotzdem live dabei sein: Auf 103.4 bei radar.

Die Studenten aus dem Soundbereich von Digital Media betreuen in diesem Jahr zwei Projekte. Eines davon ist das Projekt „Running Radio“. Der Höhepunkt ist am heutigen Abend. Zwischen 20 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/p1140029.jpg"><img class="size-medium wp-image-926 alignleft" title="p1140029" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/p1140029-500x374.jpg" alt="" width="87" height="65" /></a><strong>Wer nicht bei der </strong><strong>mediale*-Abschlussparty dabei sein kann, weil er krank ist oder einen badhairday hat, der kann trotzdem live dabei sein: Auf 103.4 bei radar.</strong></p>
<p><span id="more-925"></span></p>
<p>Die Studenten aus dem Soundbereich von Digital Media betreuen in diesem Jahr zwei Projekte. Eines davon ist <a href="http://mediale.org/wp-content/uploads/2009/01/p1140029.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-926" title="p1140029" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/p1140029-500x374.jpg" alt="" width="283" height="211" /></a>das Projekt „Running Radio“. Der Höhepunkt ist am heutigen Abend. Zwischen 20 und 23 Uhr organisieren sie eine komplette Radioshow, die live auf radar – Radio Darmstadt – übertragen wird. Zwischen der Musik werden immer wieder Interviews mit Organisatoren der <strong>mediale*</strong>, mit Professoren und Gästen der Abschlussparty übertragen. Und das alles live.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Ein Schlaraffenland für Kreative“</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 15:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Rudolph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[games]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview sprachen wir mit Will Weber über seine Vergangenheit als Indie-Entwickler. Darin verriet er, mit welchen Schwierigkeiten er als junger Gamedesigner konfrontiert war und warum heutige Studios noch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Daneben gingen wir der Frage nach, wovon sich die Arbeit an der Hochschule von der Arbeit im Studio unterscheidet.

Will, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-865" title="Will Weber" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber.jpg" alt="" width="125" height="125" /></a>In einem Interview sprachen wir mit Will Weber über seine Vergangenheit als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Independent_video_game_development" target="_blank">Indie-Entwickler</a>. Darin verriet er, mit welchen Schwierigkeiten er als junger Gamedesigner konfrontiert war und warum heutige Studios noch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Daneben gingen wir der Frage nach, wovon sich die Arbeit an der Hochschule von der Arbeit im Studio unterscheidet.</p>
<p><span id="more-860"></span></p>
<h4><strong>Will, du lehrst an der Hochschule Darmstadt Gamedesign und die Programmierung mit der CryEngine2. Ende der achtziger Jahre warst du jedoch noch selbst erfolgreicher Entwickler und Pionier in der Videospielbranche in Deutschland. Hat dich deine neue Arbeit als Professor verändert?</strong></h4>
<p>Mein Persönlichkeitsbild hat sich verändert – damals war ich Geschäftsführer einer Firma und <a href="http://www.mediale.org/2009/index.php/2009/01/14/an-die-eigenen-ideen-glauben/" target="_self">heute bin ich für Studenten da</a>. Als selbstständiger Entwickler habe ich kommerzielle Ziele verfolgt, heute möchte ich Studenten Dinge vermitteln und meine Erfahrungen an sie weitergeben. Das kommerzielle Interesse gibt es in dieser Form nicht mehr – aber der Umgang und Kontakt mit Studenten ist sehr wichtig für mich geworden.</p>
<h4><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-866" title="Gamedesigner Will Weber" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber2.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Viele deiner Studenten träumen davon, einmal selbst in den großen Entwicklerstudios zu arbeiten und am nächsten großen Titel mitzuwirken. Gab es einen Punkt, an dem du für dich entschieden hattest, mit Videospielen Geld verdienen zu wollen?</strong></h4>
<p>Das war im Jahr 1986. Zu der Zeit ist die Hardware sehr günstig geworden und damit erschwinglich für junge Leute. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amiga_500" target="_blank">Amiga 500</a> hat nur noch 1000DM-1500DM gekostet – davor war es mit einem Preis von bis zu 5000DM unbezahlbar und illusorisch für Studenten.</p>
<h4><strong>Hat sich auch der Markt für Spiele verändert?</strong></h4>
<p>Ja, der Massenmarkt hat sich geöffnet. Wir hatten das Potenzial erkannt, dass der neue Markt hergibt. Produkte die man herstellte, konnte plötzlich jeder kaufen. Die Nutzung von Computern war nicht mehr einer elitäreren Programmiererzunft vorbehalten. Das C64 hatte Menüs und der Zugang zu diesen Systemen war sehr einfach.</p>
<h4><strong>Hatten bestimmte Titel damals deine Begeisterung für Videospiele entfesselt?</strong></h4>
<p>Mehrere! <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impossible_Mission" target="_blank">Impossible Mission</a> von der Firma <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epyx" target="_blank">Epyx</a> zum Beispiel. Das war ein ganz tolles Spielprinzip – eine Mischung aus Jump’n Run und Puzzle. Dann natürlich die Sportspiele für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_64" target="_blank">C64</a>: Winter Games, Summer Games und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/California_Games" target="_blank">California Games.</a> Aber Klassiker wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donkey_Kong" target="_blank">Donkey Kong</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pacman">Pacman</a> zählen ebenso dazu. Diese ganze Generation von Spielen hat mich begeistert, weil man diese Form der Spiele auch selbst programmieren konnte.</p>
<h4><strong>Und wo hast du die Games in den Anfangsjahren selbst produziert?</strong></h4>
<p>Wir haben die Spiele im privaten Raum entwickelt, in einer ähnlichen Atmosphäre, wie hier auf der <strong>mediale*</strong> - wie die Studenten zusammensitzen und Projekte für ihre Kurse entwickeln.</p>
<h4><strong>Als nächster Schritt folgte&#8230;</strong></h4>
<p>&#8230; die Beteilung bei einer Spielfirma in Kanada, danach haben wir ein Studio in England gegründet.</p>
<h4><strong>Zu diesem Zeitpunkt hast du dann auch erkannt, dass du ein größeres Team benötigst.</strong></h4>
<p>Ja, das war nur ein Jahr später – schon 1988. Wir haben gemerkt, dass wir viele Spiele herausbringen können und hatten eine große Auflage. Direkt im ersten Jahr konnten wir sechs Spiele entwickeln.</p>
<h4><strong>Die Entwicklung gelang aber schneller als heute?</strong></h4>
<p>Damals hat eine Spielentwicklung nur zwei bis drei Monate gedauert. Das ist kein Vergleich zu den Millionen-Produktionen von heute.</p>
<h4><strong>Trotzdem musstet ihr euch in der Entwicklung auf etwas spezialisieren. Welches Genre habt ihr bevorzugt?</strong></h4>
<p>Wir haben vor allem Casual-Games entwickelt. Ich mochte Simulationen weniger, weil die Möglichkeiten sehr begrenzt waren. Deswegen haben wir vor allem Jump’n Runs entwickelt, also eher kurzweilige Games. Diese Entwicklungen dienten dann später auch als Plattform für Lizenzgames wie Mickey Mouse oder Garfield für den Gameboy. Man konnte verschiedene Lizenzen in dasselbe Spielprinzip einbringen. Irgendwie hat es funktioniert.</p>
<h4><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-867" title="Will Weber bei der Arbeit" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber3.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Demnach wurden eure Spiele von den Publishern gut angenommen.</strong></h4>
<p>Unser englischer Firmensitz war unser größter Vorteil. Wir sind immer Engländer gewesen und hatten dadurch enorme Vorteile auf dem deutschen Markt. Wir wären nicht so erfolgreichen gewesen, wenn auf unseren Verpackungen Deutschland als Herkunftsland gestanden hätte.</p>
<h4><strong>Gab es denn Vorurteil gegenüber deutschen Entwicklern?</strong></h4>
<p>Diese bestehen doch gegenüber Deutschland generell – ob in der Musik, der Literatur oder im Film. In den deutschen Musikcharts kommen die Top-Ten doch auch aus Amerika und England. In der Computerbranche verhält es sich ähnlichen. Wir gelten als gute Techniker, aber uns wird nicht zugetraut tolle Spielideen zu haben. Man traut uns höchstens Taktikspiele und Simulationen zu, aber lustige Casual-Spiele, oder etwas wie Super Mario wäre undenkbar in Deutschland – das denken jedenfalls die meisten. Die Deutschen sind immer nur die Verwerter und Kunden gewesen, aber nie selbst die Super-Kreativen.</p>
<h4><strong>Bei diesem schlechten Öffentlichkeitsbild gab es doch sicher auch Finanzierungsschwierigkeiten?</strong></h4>
<p>Ja, natürlich. Banken wollten immer extreme Sicherheiten haben. Wenn du nur ein normales Konto hattest und sagtest, dass du 50.000DM für ein Spiel ausgeben willst, haben die natürlich mit dem Kopf geschüttelt. Heutzutage ist so etwas durch die Multimedia-Fonds besser abgedeckt und man kommt leichter an Geld. Computer- und Videospiele sind heute auch ein ernstzunehmender Wirtschaftszweig und größer als Film und Musik. Da sind natürlich auch die Banken hellhörig geworden.</p>
<h4><strong>An der Hochschule muss man sich um die Finanzierung von Projekten weniger Sorgen machen.</strong></h4>
<p>Definitv, weil man viele Spielplätze hat - ohne kommerziellen Hintergrund. Früher hatten wir Vorgaben von der Industrie. Hier an der Hochschule können wir zwei Schritte Vorausdenken und haben kein wirtschaftliches Risiko mit Projekten. Die Arbeit ist angenehm, weil wir nicht unter Druck arbeiten. Die Hochschule Darmstadt ist ein Schlaraffenland für jemanden, der kreativ arbeitet.</p>
<h4><strong>Warum funktioiert die Arbeit hier besonders gut?</strong></h4>
<p>An unserem Campus ist die Atmosphäre super, weil die Kollegen und Studenten sehr engagiert sind. Es ist schon einzigartig hier, weil eine sehr positive und kreative Arbeitsatmosphäre herrscht. Wir sind wirklich sehr frei in der Arbeit. Wir werden auch noch mehr Lehrbeauftragte aus der Industrie bekommen. Heute lehren schon einige Entwickler bei uns – unter anderem Jürgen Reußwig von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sunflowers" target="_blank">Sunflowers</a> oder Bernd Diemer, Jan Miller und Alex Werner von <a href="http://www.crytek.com/">Crytek</a>.</p>
<h4><strong>Trotz der Weltwirtschaftskrise steigerte der französische Publisher <a href="http://www.ubi.com/de/default.aspx" target="_blank">Ubisoft</a> seinen Umsatz im zweiten Quartal des Geschätfsjahres 08/09 um 3<strong>7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert und <a href="http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2008/10/24/ubisoft-konsolenspiele-treiben-umsatz-an/" target="_blank">setzte im</a></strong> <a href="http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2008/10/24/ubisoft-konsolenspiele-treiben-umsatz-an/" target="_blank">ersten Halbjahr 344 Millionen Euro um</a>. Die Branche macht Rekordumsätze und übertrifft die Filmbranche seit langem – aber die gesellschaftliche Akzeptanz von Videospielen ist in Deutschland noch sehr gering. Hast du eine Erklärung dafür?</strong></h4>
<p>Große Firmen haben alle mit Imageproblemen zu kämpfen und auch Studios sorgen sich sehr um ihr Bild in der Öffentlichkeit. Allein das Wort „Spiel“ scheint in Deutschland negativ belastet zu sein. Der Zugang zum Wort „Spiel&#8221; ist in unseren Kreisen komisch. Es hat einen negtiven Touch, weil „spielen“ nichts Wirkliches ist.</p>
<h4><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-897" title="Will Weber" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/willweber4.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Wie kann die Branche dagegen vorgehen?</strong></h4>
<p>Ich hoffe die Situation ändert sich. Deshalb ist auch Edutainment, wie Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging, sehr wichtig. Diese Spiele ermöglichen auch normalen Leuten, die sonst nie ein Spiel in die Hand genommen hätten, einen Zugang zum Medium. Die Leute erkennen, dass Videospiele toll sind! Es ist für sie ein riesiger Spaß, wie das Lösen von Kreuzworträtseln.</p>
<h4><strong>Die Aufnahme von Videospielen in den deutschen Kulturrat war demnach eine längst überfällige Entscheidung?</strong></h4>
<p>Absolut, die Aufnahme ist toll und zeigt die kulturelle Akzeptanz des Mediums. Schade, dass immer noch eine gewisse Zweideutigkeit und Scheinheiligkeit in der Politik existiert. Spiele werden auf der einen Seite verteufelt – der Wirtschaftsfaktor der Gamesindustrie und die Arbeitsplätze, die geschaffen werden, aber gern in Kauf genommen.</p>
<h4><strong>Die Erfolgsgeschichte von Crytek beweist, dass deutsche Entwickler aufholen. Muss noch viel passieren, bis deutsche Spiele die Charts stürmen?</strong></h4>
<p>Ich glaube, dass wir an den Hochschulen gute Basisarbeit leisten und mit den amerikanischen Universitäten mithalten können. Aber wo wir drei Ausspielstätten haben, haben die Amerikaner einhundert. Eine weitere Schwierigkeit sehe ich darin, dass wir die Leute ausbilden und sie sofort von den Amerikanern weggeholt werden, weil sie als Entwickler dort mehr Geld verdienen.</p>
<h4><strong>Wird sich an der Situation etwas ändern?</strong></h4>
<p>Ich bin gespannt, ob wir in ein paar Jahren mehr Spiele unter den Top-Ten-Titeln weltweit haben werden. Es wird mehr Firmen wie Crytek geben. Wir haben jetzt schon gute Programmierer sowie Informatiker und dadurch einen technischen Vorsprung. Die kreative Akzeptanz wird in den nächsten Jahren steigen. Titel wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epyx" target="_blank">Crysis</a> sind erst der Anfang. In fünf Jahren werden die deutschen Entwickler international auf Augenhöhe sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von jonglierenden Krabben und depressiven Hasen</title>
		<link>http://www.mediale.org/2009/?p=853</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 14:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Stockmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[Welchen Nutzen haben Jonglierkünste für ein Krustentier? Warum sollten auch Eskimos ein wenig auf ihre Müllentsorgung achten? Kann ein Roboter sich selbst mit Öl versorgen? Fragen, die wir uns so wohl nie selbst gestellt hätten, die aber im Filmblock Animation allesamt beantwortet wurden.

20 Uhr, Zeit für die Tagesschau? Nein, heute nicht. Anders als Montags herrscht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/oilcrisis_screen_4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-854 alignleft" title="&quot;The Oil Crisis&quot;" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/oilcrisis_screen_4-150x150.jpg" alt="&quot;Oil Crisis&quot;" width="111" height="111" /></a><strong>Welchen Nutzen haben Jonglierkünste für ein Krustentier? Warum sollten auch Eskimos ein wenig auf ihre Müllentsorgung achten? Kann ein Roboter sich selbst mit Öl versorgen? Fragen, die wir uns so wohl nie selbst gestellt hätten, die aber im Filmblock Animation allesamt beantwortet wurden.</strong><br />
<span id="more-853"></span><br />
20 Uhr, Zeit für die Tagesschau? Nein, heute nicht. Anders als Montags herrscht reger Andrang am Einlass, der Saal für die Animationsfilme ist zu ¾ gefüllt. Schön für die Filmproduzenten, denn endlich hat die Kinoatmosphäre auch auf der <strong>mediale*</strong> Einzug erhalten. Bierflaschen ploppen, Köpfe werden zusammengesteckt, es wird gemeinsam gelacht.</p>
<h4>Ein Spaziergang durch die Welt des Animationsfilms</h4>
<p>Und so stürzte sich das Publikum in eine Filmstunde voller kurzweiliger Unterhaltung. Kurzweilig vor allem<a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/readyfuels_005.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-856 alignright" title="&quot;ReadyFuels&quot;" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/readyfuels_005-150x150.jpg" alt="&quot;ReadyFuels&quot;" width="218" height="218" /></a> deswegen, weil die Animationen alle nur wenige Minuten, teilweise nur Sekunden dauerten. Die Zuschauer bekamen dadurch die ganze Vielfalt des Animationsfilms zu sehen. Neben Stücken, die darauf beschränkt waren eine Animation vorzustellen, gab es auch Kurzfilme, die eine kleine Geschichte erzählten. Diese fanden, ähnlich auch wie die Werbefilme zu (teilweise) fiktiven Produkten besonders viel Anklang. Ein besonderer Augenschmaus war der Spot „ReadyFuels“, der einen Tequilla Sunrise bewirbt, welcher schon in der Flasche in Schichten gelagert ist und sich beim Eingießen zu Getränk mischt.</p>
<h4>Tiere – Beliebte Protagonisten</h4>
<p>Doch wie war das jetzt genau mit diesen seltsamen Tieren? „Le crabe jongleur“ handelt von einer jonglierenden Krabbe, die anfangs noch recht wenig mit ihren Künsten anfangen kann. In der Meerestierwelt ist bekannt: Zwischen Atlantik und Kochtopf liegt ziemlich genau ein Fangnetz. Das muss die Krabbe am eigenen Leib erfahren, sie findet sich wieder im Aufbewahrungsbecken eines Restaurants. Doch der Weg führt nicht wie erwartet in den Kochtopf. Die Jonglierfähigkeiten (jetzt sogar mit einem putzigen blauen Fisch als Ball) sorgen für Aufsehen, die Krabbe überlebt und zeigt ihre Kunststücke fortan im Schaufenster des Restaurants.</p>
<p>Kein Happy End, aber mindestens ebenso viel Unterhaltung bietet „Bunny Suicides“. Der ein oder andere Leser wird sie kennen, die beliebten Kalender, in denen ein – natürlich total niiiiedlicher -  Hase immer wieder auf&#8217;s neue den Freitod sucht. Die Produzenten haben sich eine dieser Varianten angenommen: Suizid durch CD-Laufwerk. Der Hase steckt seinen Kopf durch ein ausgefahrenes CD-Laufwerk und betätigt dann mit der Pfote den „Close“-Knopf. Der Charme des Kalenders wurde wunderbar umgesetzt, denn auch im Film sieht man den Hasen nur kurz vor dem Tod. So verkommt „Bunny Suicides“ nicht zu einem Animationssplatter im Stil der „Happy Tree Friends“, sondern entlockt dem Publikum ein kollektives „Ooooohh&#8230;“, welches durch Mitgefühl und auch ein bisschen Amüsement getragen wird.</p>
<h4>Schadenfreude ist sehr beliebt</h4>
<p>Nicht nur Bunny Suicide zeigt die Affinität der Filmproduzenten zur Schadenfreude. Auch  „The Oil Crisis“ lässt seinen Hauptcharakter am Ende ganz schön alt aussehen. In einer heruntergekommenen Werkstatt leidet ein Roboter an Ölmangel. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, mit einem Ölfass, welches einige Meter enfernt steht. Magnetische Kräfte sollen das Fass heranziehen. Das klappt nicht ganz: Nicht nur, dass der Roboter die ganze Werkstatt zerlegt. Am Ende trifft ihn das Fass so heftig, dass er durch die Wand gegen einen Baum befördert wird, das Öl ist natürlich in weiter Ferne. Der Film wusste das Publikum zu unterhalten, auch weil die Hummel Debbie, die zuvor schon in ihrem eigenen Film glänzte, einen Gastauftritt hat. Vernetzung unter Projekten – Tolle Idee!</p>
<h4>Kritik in unterschiedlichster Form</h4>
<p>Neben schönen Geschichten kamen auch kritische Beiträge nicht zu kurz. „Joe Eskimo“ stellte noch eher eine Mischform dar. Der Protagonist entsorgt gefundene Blechbüchsen nach Verzehr in einem Eisloch, das macht seine Umwelt nicht dauerhaft mit und rächt sich mit ordentlichen Erschütterungen die Joes Hütte zerstören. Im Vordergrund steht jedoch trotzdem eine Geschichte, ein Konflikt zwischen Joe und einer äußerst lästigen Möwe, die dem Angler seinen Fisch streitig machen will (und dabei auch noch Erfolg hat).<br />
Deutlich ernster ging es da in &#8220;Sophia&#8221; zu. In dem Film macht ein kleines Mädchen auf ihre Armut aufmerksam. Es folgen Statistiken zur Kinderarmut in Deutschland.<br />
Ein klares Statement humoristisch verpackt wählten die Macher von McVodoo. Eine Wahrsagerin zückt ihre Tarotkarten: Death, Poverty, die Fool Karte. Die Fool-Karte? Roland Koch.</p>
<h4>Fazit: Ein gelungener Abend</h4>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/qbz_screen_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-855 alignright" title="&quot;QBZ&quot;" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/qbz_screen_1-150x150.jpg" alt="&quot;QBZ&quot;" width="213" height="213" /></a>Im Laufe der Vorführung wurden viele gute Ideen und Umsetzungen präsentiert. Die Studenten der Hochschule Darmstadt boten erneut sehr ansehnliche Filmkost. Zwar lagen zwischen den Filmen deutliche Qualitätsunterschiede, dies liegt aber am unterschiedlichen Ursprung. So wirkt manch ein Projektfilm eines Zweitsemesters etwas verloren zwischen den teilweise sehr professionellen Stücken, die manchmal sogar als Bachelor-Arbeit dienen. Das ist aber nicht weiter schlimm, ganz im Gegenteil. Es ist sehr positiv, dass die Studenten auch während des Studiums nicht (nur) für die Schublade produzieren, sondern durch eine Präsentationsmöglichkeit Anreize geschaffen werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die können was, die Iren</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Weichbrodt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem deutsch-irischen Doppel-Bachelor im Studienfach Media Production haben wir es zu verdanken, dass wir in diesem Jahr auf der mediale* die Werke der irischen Studenten sehen können. „Cork - Films from Ireland&#8221; - Willkommen in Darmstadt. 
Dienstag, Halbzeit der mediale* und der filmische Abend begann um 18 Uhr mit Beiträgen aus Cork (Irland). Nimmt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/cork_mediale.jpg"></a>Einem deutsch-irischen Doppel-Bachelor im Studienfach Media Production haben wir es zu verdanken, dass wir in diesem Jahr auf der <strong>mediale*</strong> die Werke der irischen Studenten sehen können. „Cork - Films from Ireland&#8221; - Willkommen in Darmstadt. <span id="more-830"></span></p>
<p>Dienstag, Halbzeit der <strong>mediale*</strong> und der filmische Abend begann um 18 Uhr mit Beiträgen aus Cork (Irland). Nimmt man es genau, begann er erst um 18:20 Uhr. Aber das hat die sechs einsamen Zuschauer sicher nicht weiter gestört. Als es dann losging, ging es gut los und es sollte gut bleiben.</p>
<h4>Bunt und quietschig</h4>
<p>Der erste Showreel - Farbenfroher Start mit Animationen. Animation will gelernt sein und so merkte man es den Filmen an, dass ihre Macher keine Anfänger mehr sind. Multimediastudenten aus dem dritten und vierten Semester erstellten im Advanced Animation Kurs Arbeiten, die sich mit Kommunikation, Alchemy und Genetik befassen. Kühe, die auf grünen Wiesen dem Regenbogen entgegenlaufen, rote und grüne Zahnräder, die schnell ineinander greifen oder Spermien, die den Weg in das Ei suchen. Es ging zackig los, hinterlegt mit toller Musik waren die ersten 15 Minuten erfolgreich gefüllt. Ein guter Auftakt für die Iren.</p>
<h4>Unterhaltsame Spielereien</h4>
<p>Um Arbeiten aus dem Postproduktions Kurs ging es im zweiten Showreel. Ziel der gestellten Aufgabe an die Studenten des dritten und vierten Semesters war es einen modernen Film durch Umschneidung in ein anderes Genre zu bringen. „Recut another trailer&#8221; und aus unserer aller Kindheitserinnerung <em>My Girl</em> wird ein Horrorfilm. Sorgfältig ausgewählte Szenen eines Films, neu miteinander kombiniert, machen in dieser kurzen Vorschau <em>Little Miss Sunshine</em> zum Thriller oder <em>Hostel</em> zur romantischen Komödie. Auffallend auch die Musik. Selbst oft gesehene Szenen aus <em>Dirty Dancing</em> können umgeschnitten, mit der typischen, Panik verbreitenden, nervösen Musik, gruselig und furchteinflößend wirken. Neun Trailer wurden gezeigt, mitunter sehr unterhaltend. Interessante Übungsaufgaben machen die Iren und die Ergebnisse sind durchaus sehenswert.</p>
<h4>Die Ersten durften die Letzten sein</h4>
<p>Das Finale der irischen Filmstunde ist den Kurzfilmen des ersten Semesters vorbehalten. Im Kurs Advanced Video Production entstanden die unterschiedlichsten Projekte. Zwar noch deutlich unter dem Niveau der ersten beiden Filmblöcke aber mit schon recht ansprechendem Inhalt. So ansprechend, so unterschiedlich. Von der Dokumentation mit der Frage nach abstrakter Kunst bis hin zum Film über das erforschen des Zustandes, eines in Gefangenschaft lebenden Mannes, war in diesen 30 Minuten Kurzfilmkino Abwechslung garantiert. Besonders schön zu sehen war, dass viele der sieben gezeigten Filme in Cork, Cork City und am Campus des Cork Institute of Technology gedreht wurden. Die Namen der Filmemacher können wir uns für die nächste <strong>mediale*</strong> merken. Hier besteht durchaus Potenzial für die höheren Semester.</p>
<p>Nach einer Stunde war dann alles vorbei. Und so schön der Ausflug in die irische Filmwelt auch war, überwiegt das Trauerspiel der Besucherzahl. Der viel zu hohe Eintrittspreis und die sehr bescheidene Werbung im Vorfeld ließen die Darmstädter als schlechte Gastgeber dastehen. Die irischen Arbeiten hätten mehr Zuschauer verdient. Vor allem, wenn man bedenkt, welch lange Reise sie hinter sich haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>An die eigenen Ideen glauben</title>
		<link>http://www.mediale.org/2009/?p=797</link>
		<comments>http://www.mediale.org/2009/?p=797#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 10:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Rudolph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[games]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Games-Workshop auf der mediale* verrät der Pionier der deutschen Entwicklerszene Will Weber einige Kniffe des Gamedesigns und gibt Tipps für angehende Entwickler. Was in eine Präsentationsmappe gehört verrät er ebenso, wie die Erwartungen, die Entwicklerstudios an Bewerber stellen.

Sie heißen Epic Games, Lionhead, Blizzard, Bungie, Kojima Productions oder Crytek und viele junge Programmierer, Grafiker sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop.jpg"><img class="size-full wp-image-800 alignleft" title="Workshop mit Will Weber" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop.jpg" alt="" width="178" height="118" /></a>Im Games-Workshop auf der <strong>mediale*</strong> verrät der Pionier der deutschen Entwicklerszene Will Weber einige Kniffe des Gamedesigns und gibt Tipps für angehende Entwickler. Was in eine Präsentationsmappe gehört verrät er ebenso, wie die Erwartungen, die Entwicklerstudios an Bewerber stellen.</p>
<p><span id="more-797"></span><br />
Sie heißen <a href="http://www.epicgames.com/" target="_blank">Epic Games</a>, <a href="http://www.lionhead.com/" target="_blank">Lionhead</a>, <a href="http://eu.blizzard.com/de/" target="_blank">Blizzard</a>, <a href="http://www.bungie.net/" target="_blank">Bungie,</a> <a href="http://www.konami.jp/kojima_pro/">Kojima Productions</a> oder <a href="http://www.crytek.com/" target="_blank">Crytek</a> und viele junge Programmierer, Grafiker sowie Gamedesigner träumen davon in den Großraum-Entwicklerbüros der innovativsten Videospielentwickler zu arbeiten. Was benötigt man, um bei einem großen Entwicklerstudio Spiele entwerfen zu dürfen? Welche Qualifikationen muss man mitbringen und was muss man beachten um erfolgreiche Spiele zu designen? Diese Fragen interessierten die Gamedesign-Workshop-Teilnehmer am zweiten Tag der <strong>mediale*</strong>. Will Weber, Professor an der Hochschule Darmstadt  und Agent für Videospielvertrieb, wusste darauf Antworten aus der Praxis.</p>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-804" title="Workshop-Teilnehmer" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop2.jpg" alt="" width="305" height="201" /></a>„Ihr seid die Künstler, egal was andere denken, macht was ihr wollt!“, sagt Will Weber zu den Workshop-Teilnehmern. Dies sei eine der wichtigsten Grundlagen des Gamedesigns. „Ich kann nicht sagen, was gut und was schlecht ist.“ In einem kreativen Prozess sei es wichtig, seine eignen Ideen durchzusetzen und an diese zu glauben. Nur auf diese Art und Weise könnten auch neue Innovationen entstehen. „Wenn ihr jemanden von einer Spielidee erzählen würdet, in der ein Klempner mit dem Kopf gegen Backsteine hämmert, um daraus Münzen zu bekommen, würde der euch für verrückt halten“, sagt Weber. Aus der Idee des Klempners und den Backsteinen wurde schließlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Mario" target="_blank">Super Mario Bros.</a> und eine der erfolgreichsten Videospielserien aller Zeiten.</p>
<h4><strong>Japanische Verpackungen für deutsche Games</strong></h4>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-805" title="workshop3" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop3.jpg" alt="" width="295" height="195" /></a>Wenn Will Weber über Gamedesign spricht, spürt man seine Leidenschaft für Videospiele und seine Begeisterung für die gesamte Industrie, die er in Deutschland in den Anfangsjahren selbst mitgeprägt hat. Nach einem Ratschlag für die Teilnehmer, folgt direkt der nächste. Weber erzählt von der Praxis und seinen eigenen Erfahrungen als Indie-Entwickler in den späten achtziger Jahren - vermischt dabei Tipps für die angehenden Programmierer mit Episoden aus seiner Zeit als Geschäftsführer eines Videospielunternehmens. Deutsche Videospiele hätten sich damals nur schwer auf dem Markt durchgesetzt, weil man es den Deutschen einfach nicht zugetraut hat, originelle und witzige Spiele zu entwickeln. Will Weber lächelt, wenn er davon erzählt, wie er für seine Spiele japanische Handbücher und Verpackungen anfertigen ließ, damit die Games bei deutschen Publishern besser punkteten. „Deswegen haben wir auch London als unseren Firmensitz angegeben, obwohl wir die Spiele in Offenbach entwickelt haben“, sagt Weber. „Die Vorurteile in der damaligen Zeit gegenüber  deutschen Entwicklern waren sehr groß“, fügt er an. Will Weber spricht mit voller Überzeugung und Begeisterung. Müsste er auf der <strong>mediale*</strong> nicht noch mehr Projekte betreuen und Kontakte pflegen, könnte er noch tagelang mit den Workshop-Teilnehmern über Videospiele reden. Will Weber verkörpert das, was die Gamesbranche auszeichnet: Innovation, Feinfühligkeit, Zielstrebigkeit und Leidenschaft. Genau das möchte er im Workshop an die Teilnehmer weitergeben. Man sollte sensibel sein und seine Ideen immer hinterfragen - aber gleichzeitig sollte man von ihnen und der eigenen Leistung überzeugt sein.</p>
<p>Will Weber spricht über seine Leidenschaft, als würden ihm einhundert Menschen zuhören. Dabei sind weniger Personen als erwartet, der Einladung zum Games-Workshop auf der <strong>mediale*</strong> gefolgt. Dafür war die Atmosphäre der Veranstaltung umso intimer.</p>
<h4><strong>Was die Studios verlangen</strong></h4>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop4.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-806" title="Workshop-PCs" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop4.jpg" alt="" width="195" height="295" /></a>„Welche Arbeiten müssen in eine Arbeitsmappe, mit der ich mich bei einem Entwickler bewerbe?“, fragt Schülerin Lea, die gerade ihr Abitur macht. „Alles was man gemacht hat“, sagt Weber. Wichtig sei daher, dass man seine Arbeiten immer beendet und veröffentlicht. Dazu könne man sie einfach auf eine Website stellen - egal ob Filme, Spiele oder Animationen. „Gute Leute werden immer gesucht“, sagt Weber und ergänzt: „Deswegen sollte man seine Arbeiten immer einer Öffentlichkeit präsentieren.“ Solche Projekte könnten eine Visitenkarte sein und die Tür zu Entwicklerstudios öffnen.</p>
<p>Ein interessanter Bewerber sollte aber für die Studios noch mehr bieten. Der Umgang mit 3D-Programmen wird natürlich vorausgesetzt. „Zieht euch so viel rein, wie geht“, sagt Weber. Nur auf diese Art und Weise – durch ein breites Fachwissen im Umgang mit verschiedenen Programmen – würde man für große Studios interessant. „Mit der Animation einer Metallkugel auf einem Schachbrett begeistert man heute kein Entwicklerstudio“, sagt Weber. Stattdessen wäre es wichtig einen breiten Überblick über verschiedene Designprozesse zu haben. Ob Animation, 3D-Modelling, Level-Design oder Charakterdesign – ein angehender Gamedesigner sollte sich in allen Bereichen auskennen und sich erst später auf ein Gebiet spezialisieren.</p>
<p>Ebenso sollten Entwickler gut reden und englisch sprechen, sagt Weber. Eine gute Artikulation ist wichtig, weil bei der Videospielentwicklung verschiedene Prozesse ineinander greifen. Als Level-Designer müsse man sein Mapdesign in Konferenzen klar und präzise vorstellen können, damit das Entwicklerteam einen Eindruck von der Gestaltung gewinnt. Gleichzeitig müssen die Designprozesse aufeinander abgestimmt werden. Diese gelänge nur, wenn ein internationales Entwicklerteam gut miteinander kommuniziert.</p>
<p>Auch von angehenden Games- und Animationsstudenten an der Hochschule Darmstadt werden Kenntnisse in Flash, Art Effects, Adobe Premiere und auch Photoshop verlangt. „Hört sich alles kompliziert an, ist es aber nicht“, sagt Weber. Die Programme könne man sich selbst beibringen, ob über Handbuch oder Youtube-Tutorials. Wichtig sei nur, dass man den Umgang mit vielen Programmen beherrscht.</p>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop5.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-807" title="Will Weber im Gespräch" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop5.jpg" alt="" width="343" height="227" /></a>Will Weber beantwortet jede Frage der Studenten ausführlich und unermüdlich. Es scheint ihm wichtig, dass die Teilnehmer einen richtigen und wirklichen Eindruck von der Game-Industrie gewinnen. Er offenbart auch, dass die Anforderungen in der Branche entsprechend hoch sind. Will Weber spricht, als würde er selbst noch ein Entwicklerstudio leiten. Trotz seiner Professur an der Hochschule Darmstadt, ist er noch fest in der Industrie verwoben und pflegt Kontakt zu fast allen Chefs deutscher Entwicklerstudios. Er kennt japanische Spiele wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Katamari_Damacy" target="_blank">Katamari Damacy</a> ebenso, wie den Indie-Überraschungshit des Jahres: <a href="http://braid-game.com/" target="_blank">Braid</a>. Er verpasst keine Entwicklung in der Branche und verfolgt heutige Entwicklungen genauso leidenschaftlich, wie vor zwanzig Jahren. Und wie vor zwanzig Jahren, so scheint es, schwärmt er von genialen Spielkonzepten und Innovationen in der Branche.</p>
<p>Auch das Klavier in Ecke des Raumes hat Will Weber längst wahrgenommen – vor seiner Zeit als Gamedesigner war er Musiker. Die fehlenden Boxen am Computer ersetzt er kurzerhand durch eine live gespielte Klavierinterpretation. Dabei verdeutlicht er, wie wichtig der Sound in einem Spiel ist und auf welch hohem Niveau jedes Element in einem Computerspiel ausgefüllt sein muss. Während die Workshop-Teilnehmer Spiele antesten, bewegt Will Weber seine Finger über die Tasten des Klaviers und steuert eine Melodie zum Geschehen auf dem Bildschirm bei.</p>
<h4><strong>Überraschungen für den Spieler bereithalten</strong></h4>
<p>Dazwischen erklärt er auch einige Kniffe des Gamedesigns. So seien kleine Gimmicks in Spielen (<a href="http://www.eeggs.com/" target="_blank">Easter-Eggs</a>) immer wichtig um den Spieler zu überraschen und zu belohnen. Ein gutes Spiel schafft daneben Anreize für den Spieler: ein gewisser Rhythmus im Spiel, in dem alle drei Sekunden etwas Neues passiert, halten den Spieler bei Laune.</p>
<p>„Was meint ihr, was könnte man an diesem Spiel verbessern?“, fragt Weber die Teilnehmer während er ein Flashgame vorstellt. „Man könnte Zwischensequenzen einbauen oder die Farbpalette etwas ändern“, sagt Matthias, der im ersten Semster Elektrotechnik studiert, aber in den Animation &amp; Games Studiengang wechseln möchte. Will Weber hat mit seinem Engagement die drei Teilnehmer vom Gamedesign an der Hochschule Darmstadt überzeugt. „Ich werde mich auf jeden Fall für einen Studienplatz bewerben!“, sagt Matthias.</p>
<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-800" title="Games-Workshop" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/workshop.jpg" alt="" width="295" height="195" /></a>„Ja, es hat sich sehr gelohnt den Workshop zu besuchen“, sagt Lea. Doch würde sie viel lieber in Berlin studieren, weil sie die Stadt mag. Doch ist das Rhein-Main-Gebiet ein Ballungszentrum für die Videospielindustrie in Deutschland. Das hat sie heute noch einmal erfahren. Studieren in Berlin? Das überdenkt Lea nun noch einmal.</p>
<p>Nach der fünfstündigen Einführung in das Thema Gamedesign lächelt Will Weber zufrieden. Er mag es mit Leuten zu sprechen, neue Kontakte zu knüpfen und seine Erfahrungen als Gamedesigner und Geschäftsführer eines Studios, anderen Menschen weiterzugeben. Der zwischenmenschliche Kontakt sei ihm sehr wichtig und gefalle ihm weitaus mehr als seine damalige Arbeit als Geschäftsführer. Engen Kontakt pflegt er vor allem zu seinen Studenten, die ihn alle duzen. Nach dem Workshop geht die Arbeit weiter: ein Interview und die Auswertung des Game Contests stehen an. Für Will Weber ist das keine Arbeit, sondern seine ganze Leidenschaft.</p>
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		<title>Game Contest – Der Sieger steht fest</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 10:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Rudolph</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[games]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer langen Nacht für die Entwickler und Kopfzerbrechen der Jury steht der Sieger des 36h Game Contests fest. Fünf Teams haben während der mediale* ein Spielkonzept ausgearbeitet und entwickelt. Die Preise überreichte gestern Abend Alex Werner von Crytek.

Andreas Herbig, Christian Rieß und Christian Zajac haben am Dienstagabend mit dem Spiel „fabrics of reality“ den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/bildschirm.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-790" title="Game Contest" src="http://mediale.org/2009/wp-content/uploads/2009/01/bildschirm-150x150.jpg" alt="" width="89" height="89" /></a><strong>Nach einer langen Nacht für die Entwickler und Kopfzerbrechen der Jury steht der Sieger des 36h Game Contests fest. Fünf Teams haben während der </strong><strong>mediale* ein Spielkonzept ausgearbeitet und entwickelt. Die Preise überreichte gestern Abend Alex Werner von<a href="http://www.crytek.com/" target="_blank"> Crytek</a>.</strong></p>
<p><span id="more-789"></span><br />
Andreas Herbig, Christian Rieß und Christian Zajac haben am Dienstagabend mit dem Spiel „fabrics of reality“ den 36h Game Contest der <strong>mediale*</strong> 2009 gewonnen. In weniger als zwei Tagen haben sie ein Flashgame entwickelt. Die Thematik für das Spiel haben sie erst kurz vor Wettbewerbsbeginn erfahren.</p>
<p>„Wir wollten durch die thematische Vorgabe mal etwas völlig neues sehen“, sagt Jurymitglied Will Weber. Vorgabe für die Entwicklung war eine Filmszene aus einem Woody Allen Film, in denen die Protagonisten etwas völlig anderes denken, als sie sagen. In der Szene sprechen die Charaktere miteinander – der Untertitel verrät allerdings, was sie tatsächlich während des Gesprächs denken.</p>
<p>Die fünf teilnehmenden Teams sind unterschiedlich an die Entwicklung herangegangen. Manche würden spazieren gehen und andere sich gleich in die Arbeit stürzen, sagt Will Weber. Die Entwicklung von Spielen ist ein kreativer Prozess und jeder gehe dabei einen anderen Weg. Nach einigen Stunden hatten die Teilnehmer dutzende A4-Blätter mit Spielkonzepten beschrieben und in Adobe Flash die ersten Zeichen des Codes getippt. Andere hatten zur selben Zeit 3D-Modelle für ihr Spiel entworfen. So verschieden die Leute – so verschieden das Vorgehen.</p>
<p>Nach gemeinsamer Entscheidung von Alex Werner und den weiteren Jurymitgliedern, setzte „fabrics of reality“ die Thematik am besten in einem Spiel um. „Wir hatten direkt am Anfang eine gute Idee, die Umsetzung war aber nicht so einfach“, sagte Christian noch kurz vor der Preisverleihung und ergänzte: „Auch die Zeit hat uns am Ende ziemliche Probleme bereitet. Wir konnten nicht alles umsetzten, was wir geplant hatten. Am Ende haben wir glücklicherweise noch eine Finalversion fertig gestellt.“</p>
<p>Jurymitglied und Professor an der Hochschule Darmstadt, Tilmann Kohlhaase, hat zu Beginn der Preisverleihung aber eine Überraschung für die ersten drei Plätze des Wettbewerbs. Man wolle die Ergebnisse  und Leistungen der Teilnehmer würdigen und teile das von der Firma Crytek gesponserte Preisgeld in Höhe von 1000 Euro unter Platz eins (500 Euro) bis drei (100 Euro) auf. So erhielten auch die Zweitplatzierten Boris Weber und Marcus Braun für ihr Spiel „Beeing Woody“ ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro.</p>
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		<title>Besucher-Feedback. Ein Zwischenstand der mediale*-Umfrage</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 10:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadjaquirein</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[mediale*]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mediale* ist eine tolle Sache – da sind sich alle Besucher einig. Viele durchdachte interaktive Projekte, spannende Diskussionen und Workshops ließen die Gäste staunen und verweilen. Das große ABER gibt es aber bei jeder Veranstaltung und genau DAS sollte die Umfrage zur mediale* ans Licht bringen.

Fest steht, dass die meisten Besucher Verwandte von Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>mediale*</strong> ist eine tolle Sache – da sind sich alle Besucher einig. Viele durchdachte interaktive Projekte, spannende Diskussionen und Workshops ließen die Gäste staunen und verweilen. Das große ABER gibt es aber bei jeder Veranstaltung und genau DAS sollte die Umfrage zur <strong>mediale*</strong> ans Licht bringen.</p>
<p><span id="more-769"></span></p>
<p>Fest steht, dass die meisten Besucher Verwandte von Studenten sind, Studenten selbst oder Hochschulmitarbeiter. Deshalb kommen sie auch aus Darmstadt und naher Umgebung. Schade eigentlich! Der Grund dafür liegt an „mangelnder Werbung“, so das vorläufige Ergebnis der Umfrage. Die Website mediale.org ist dagegen ausreichend bekannt. Die meisten Befragten kannten die Seite, haben sich auf ihr über das Programm informiert und das Blog verfolgt. Erfahren haben sie von der Homepage über Bekannte oder von der Hochschule selbst. Besonders aktiv an der Umfrage haben sich übrigens die weiblichen Besucher beteiligt. Im <strong>mediale*</strong>-Besuch hatten die Auskunftswilligen allerhand Erfahrung. Selten waren sie zum ersten Mal auf solch einer Veranstaltung. „Besser als in Dieburg“ oder „coole Location“ waren oft gefallene Aussagen. Negativ bewertet wurde hingegen der „zu hohe“ Eintrittspreis für die Filmvorführungen. Fünf Euro seien für Studenten eine Menge Geld. Für ein Tages-Ticket würden die meisten den Preis aber akzeptieren. Die Versorgung mit Kaffee &amp; Co. in der Centralstation ist ebenfalls als zu teuer eingestuft worden. Das Umfrage-Team und viele andere Internetgebundene hat die überlastete WLAN-Verbindung zur Verzweiflung gebracht. Die Vielzahl der Projekte und das Engagement sowie die Auskunftsfreudigkeit der Studis am Stand kam super an. Und das hat positive Auswirkungen: Alle wollen sie, wenn möglich, bei der <strong>mediale*</strong> im nächsten Jahr wieder kommen.</p>
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