06. Mai 2010
Das war sie, die mediale* 2010. Viel Nerven, Schweiß und Herzblut haben wir, die Studenten des Fachbereichs Media, in unser Baby gesteckt. Wir danken allen Unterstützern und Besuchern, die die mediale* für uns zu einem solchen Erfolg gemacht haben.
Aber es ist noch nicht ganz vorbei! Wir bleiben am Ball und berichten weiter hier im Blog für euch. Denn es gibt es: Das Leben nach der mediale*.
Von mediale*-Redaktion
05. Mai 2010
Soeben wurden sie vergeben, die heiß begehrten Publikumspreise. Drei Tage lang konnten die Besucher der mediale* in der Centralstation für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Als Voting-Instrument funktionierten die Studenten die Projektarbeit “mementum” zu einem interaktiven Wahllokal um. Per Berührung konnten die Besucher so ihren Favoriten auswählen.

Alexander Schnoor & Prof. Alexandra Söller-Eckert
Die Prodekanin des Fachbereichs Media, Prof. Claudia Söller-Eckert, vergab die Preise in vier Kategorien. Den Preis für das beste Video bekam Alexander Schnoor für seine 35minütige Dokumentation “Cabo Verde Inside – Die Reise zum Ich”. “Der Dreh war für mich eine super persönliche Erfahrung”, sagte Alexander, nachdem er die Urkunde erhalten hatte. “Heute vor genau einem Jahr war ich für die Aufnahmen auf den Kapverdischen Inseln – und fühle mich heute mehr denn je wie ein Kapverdianer.”
In der Kategorie Sound bekamen Winfried Hyronimus, Vytautas Kederys und Vilius Keras den Preis für ihr Projekt “Mendelsohn 5.0″. Mit einem besonderen Verfahren wurden 19 Musiker in der Wartburgkirche Frankfurt so aufgezeichnet, dass fünf Lautsprecher nun einen solchen Surround-Sound erzeugen, als wäre man tatsächlich Zuhörer bei einem Kammerkonzert mit perfekter Akustik.
Einen weiteren Preis nahmen fünf Interactive Media-Studenten für ihr Projekt “Umami” entgegen, über das wir schon im Vorfeld hier im Blog berichtet haben. Und last but not least gewann Jens Wernstedt für seinen Film “Animal mine” einen Sonderpreis im Wert von 1000 Euro. Gestiftet wurde dieser von MBF Filmtechnik, einem der mediale*-Sponsoren. “Animal mine” ist eine Kurzdokumentation über einen Sodomisten und seine Beziehung zu einem Pferd. Jens gelang es, in seinem Film ohne Effekhascherei und Bloßstellung des Protagonisten auszukommen.
Aber auch das mediale*-Team ging bei der Preisverleihung nicht leer aus: Lexmark spendierte der engagierten Mannschaft einen Drucker, der hoffentlich spätestens auf der mediale* 2011 zum Einsatz kommt.
Text: Thea Anders
Von mediale*-Redaktion
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05. Mai 2010
Stellt euch vor, dass mehr als 15.000 Kühlschränke um die Erde fliegen und nur 1000 davon brauchbar sind? So in etwa könnt ihr euch den Weltraumschrott vorstellen, der mehr und mehr Raumfahrzeuge – wie zum Beispiel Satelliten – bedroht.
Um sich das genauer vorstellen zu können, haben Digital Media Studenten das Projekt „Virtual Planetarium“ entwickelt. Mithilfe von Daten der ESA (European Space Agency) werden aktive und inaktive Satelliten in Echtzeit und in 3D auf einer Projektion gezeigt. Dazu kann man sich mit einem Smartphone durch das All navigieren und Info-Texte anhören. Alle Sinne werden angesprochen.
Die nächsten Digital Media Studenten werden das “Virtual Planetarium” fortführen. So werden wir in Zukunft erfahren können, wie viel Weltraumschrott im ganzen herumirrt.
Übrigens: Ihr werdet das „Virtual Planetarium“ auch auf der größten Medienmesse ARS-Electronica in Österreich finden.
Text: Edeela Mahmood
Foto: Thomas Strothjohann
Von mediale* Redaktion
05. Mai 2010

Lukas von teamfunk weiß natürlich was ein Usabilitiy-Engineer macht.
Wir haben jemanden gefunden, der uns erklären konnte, was ein Usability-Enginer ist und was er macht.
Lukas, Student für Media System Design an der Hochschule Darmstadt lüftet das Geheimnis:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Von mediale*-Redaktion
05. Mai 2010
Wer kennt es nicht, das Nirvana-Baby, das auf dem Cover von „Nevermind“ glücklich durchs Wasser gleitet. Ebenso unvergesslich sind die Beatles, wie sie lässig über den Zebrastreifen der Abbey Road schlendern. Doch seit dem Anbruch des mp3-Zeitalters sind die hübschen Coverbildchen dem digitalen Daten-Massenspeicher-Syndrom gewichen.

Musik zum Anfassen
Um die Musik vom Computer wieder zurück ins Wohnzimmer zu holen, haben fünf Digital-Media Studenten „Songfever“ entwickelt. „Unser Ziel war es, Musik endlich wieder fassbar zu machen“, sagt Sebastian Gerhard über das Projekt. Und deshalb ist anfassen auch strengstens erlaubt. Beitrag lesen…
Von mediale*-Redaktion
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05. Mai 2010
Wüsstest du, was ein Usability Engineer ist oder tut? Nein? Keine Schande, du bist nicht der Einzige. Wir haben uns heute auf dem Luisenplatz mal umgehört und einige interessante Antworten bekommen.
Herbert (87): „ Ein Fossilienforscher.“
Paul (15): „ Der macht Popmusik und verkauft sie.“
Carina (24): „ So was wie ein Twitterposter.“
….Zonk. Diese Antworten sind leider alle falsch. Die richtigen Antworten gibt’s bei uns auf der mediale*. Heute einfach noch mal in der Centralstation vorbeischauen.
Von mediale* Redaktion
05. Mai 2010
Im Erdgeschoss der Centralstation gibt es allerhand interessante Projekte zu sehen. Was auf die Ohren gibt es hier zwar auch, wie ihr vielleicht schon bei “Die mediale* in Tönen” gehört habt, doch die echten Soundprojekte findet ihr in der Lounge.

Viel Arbeit am Mischpult
Wir haben uns für euch natürlich auch dort mal umgehört und mit Uli Zeller gesprochen. Uli hat zusammen mit vier Kommilitonen eine „auditive Zeitreise durch die Entstehung und Entwicklung des amerikanischen Raps“ produziert, wie er es uns erklärt hat. Das Ganze nennt sich “Rap´s DeLorean”.
Beitrag lesen…
Von mediale*-Redaktion
05. Mai 2010
Ihr wollt die Umwelt retten und dafür auch belohnt werden? Mit der „co2 mission“ ist das möglich. Auf co2-Mission lohnt es sich sogar verspäteten Bussen und Bahnen hinterher zu rennen.

Die drei Darmstädter Digital-Media-Studenten Sebastian Haase, Tobias Buchmann und Christoph Diederichs auf klimaneutraler Mission.
Tobias Buchmann, Christoph Diederichs und Sebastian Haase, Digital Media-Studenten an der Hochschule Darmstadt, haben die “co2-mission” entwickelt. Die App hält den Weg fest, den man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt. Daraus wird errechnet, wie viel co2 gerade gespart wurde. Beitrag lesen…
Von mediale*-Redaktion
05. Mai 2010
Mit fremden Menschen sprechen ist nicht immer einfach. Noch weniger, wenn man ihnen Informationen entlocken will, die sie vielleicht gar nicht preisgeben möchten. Wie das geht, konnte man am ersten und zweiten Tag der mediale* herausfinden. Robin Hartmann, Student im vierten Semester Online-Journalismus, leitete den Workshop zum Thema Interview. Wie verhält man sich in einer Interviewsituation? Wann stellt man die richtigen Fragen? Was sind überhaupt die richtigen Fragen?
In zwei verschiedenen Interviewsituationen konnten die Teilnehmer zu Beginn erst mal intuitiv ein Gespräch mit dem Partner anfangen. Nach einer guten Stunde Training mit Tipps vom Dozenten ging es dann schon viel leichter. Robin Hartmann über den Workshop: “Die Teilnehmer haben mich am Ende richtig ausgequetscht”.
Text: Anna Groos
Von mediale* Redaktion
05. Mai 2010
Wusstet ihr, dass knapp die Hälfte der Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln Studenten sind?

Der Prototyp der Vielfahrer-App läuft auf dem Palm-Pre. Foto: Thomas Strothjohann
Genau aus diesem Grund haben Jannicke Ostoike, Julian Klotz und Benedikt Rausch die mobile Fahrplananwendung „Vielfahrer“ entwickelt.
Die Frage war: Wer nutzt öffentliche Verkehrsmittel, besitzt ein mobiles Gerät und hat das nötige Kleingeld übrig, um solch ein Gerät zu kaufen? Am Ende war die Zielgruppe ganz klar: Studenten.
Die „Vielfahrer“-Applikation lässt sich individuell auf den Benutzer zuschneiden und ist dennoch einfach zu nutzen. Man kann verschiedene Grundangaben einmalig eintragen, Adressbücher anlegen und die Erinnerungsfunktion nutzen. Damit verpasst man nie den Zug.
„Vielfahrer“ gibt nicht nur Fahrplanauskünfte, sondern zeigt auch den Fußweg an, den man zurücklegen muss, um ans Ziel zu kommen. Gleichzeitig kann man die Route auf einer Karte auf dem Display verfolgen.
Es gibt zwar mittlerweile ähnliche Geräte auf dem Markt – den Studenten ging es aber darum ein Produkt zu entwickeln, das auf den Nutzer zugeschnitten ist.
Text: Edeela Mahmood
Von mediale*-Redaktion